Weihnachten an der Schneekoppe

 
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Am Ende eines jeden Jahres, wenn die Tage kürzer werden und die Nächte kälter, dann zieht Ruhe ein in die kleinen Dörfer am Fuße der Schneekoppe im polnischen Riesengebirge. Über den kleinen Dörfern in den Tälern liegt der Nebel wie ein Schleier und man sagt dann: „Der Schnee blüht auf den Wiesen“.
Das ist die Zeit, in der Janina Palider im Dorf Karpniki ihre Mohnstrudel bäckt und ihr Mann Wladek einen hölzernen Rübezahl schnitzt. Fünf Kilometer weiter schmückt die Familie Madej den Weihnachtsbaum und bereitet das Weihnachtsessen vor. Und im nahen Städtchen Karpacz leuchten die Schaufenster, an denen sich die Touristen die Nasen platt drücken. Denn zu Weihnachten kommen viele Gäste ins Riesengebirge.
Weihnachten in Polen, das ist nämlich ein ganz besonderes Fest. Bis heute sind hier die alten Traditionen lebendig. Besonders das Weihnachtsmenü in zwölf Gängen mit Karpfen und Piroggen ist bei jeder Familie die Hauptattraktion des Festtages. Eröffnet wird das Mahl mit dem Brechen der Oblaten, dem Symbol des Leibes Christi. Und immer bleibt auch ein Platz an der Tafel frei, für einen Gast, der unerwartet aus der Kälte kommt.
Der Film „Weihnachten an der Schneekoppe“ lädt die Zuschauer dazu ein, dass Weihnachtsfest einmal ganz anders zu erleben, so wie es eben in Polen gefeiert wird. Und egal ob im kleinen Haus des Schnitzers, in der Tirolerhütte der Familie Madej oder in der urigen Gastwirtschaft „U ducha gor“, überall im polnischen Riesengebirge feiert man zusammen mit denen, die einem wichtig sind. Denn an diesem Tag soll das Glück in den Herzen wohnen. Manchmal findet man es auch in Form einer Münze in der Füllung einer Pirogge …

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