Die Suche nach Michelles Mörder

 
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Sachsenspiegel EXTRA

Es war eine der größten und spektakulärsten Mordermittlungen in Sachsen: Die Jagd nach dem Mörder der kleinen Michelle. 202 Tage fahndete die Leipziger Polizei nach dem Täter. Zeitweise waren mehr als 170 Ermittler damit beschäftigt. Am Ende stellte sich Daniel V. - der Druck war zu groß.

202 Tage fahndete die Leipziger Polizei nach dem Mörder der kleinen Michelle. Gemeinsam mit den Beamten rekonstruiert der MDR sieben Monate harte Ermittlungsarbeit. Für die SACHSENSPIEGEL REPORTAGE öffnet die Polizei die Akten, zeigt Polizeifotos und- videos, die während der Fahndung große Bedeutung hatten. Außerdem geben die Entscheidungsträger der Soko Michelle exklusive Interviews. So schildert Andreas Bähr erstmals die spannenden Stunden im Vernehmungszimmer, die dazu führten, dass ihm der Täter den Mord an dem Mädchen gestand. Und auch die Fallanalytiker vom Landeskriminalamt - die so genannten Profiler - geben Einblick in ihre Arbeit. Diese Einheit der Polizei ist bislang in Sachsen noch nie in der Öffentlichkeit aufgetreten.

Michelle war am 18. August 2008 auf dem Heimweg vom Schulhort spurlos verschwunden. Drei Tage lang hatte die Polizei nach dem Kind gesucht, ehe die Leiche des Mädchens in einem Stadtteich gefunden wurde. Der mutmaßliche Mörder kannte Michelle aus der Nachbarschaft, beide wohnten im Leipziger Südosten - kaum 50 Meter voneinander entfernt.

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