Die Jäger der Nazi-Schätze

 
+
informationen
 
 

Deutschneudorf im Erzgebirge ist ein Eldorado der Schatzjäger. Es geht um Gold, Edelsteine und Gemälde, die während des zweiten Weltkrieges hier versteckt worden sein sollen. Im Blitzlichtgewitter der Medien steht dabei seit Jahren immer wieder Heinz-Peter Haustein, der Bürgermeister der Gemeinde.

 

In der zweiten Reihe gräbt und bohrt dagegen ein schnauzbärtiger Mann in der Tarnjacke: Christian Hanisch aus Krumstedt in Schleswig-Holstein. Bisher hatte er kleinere Gegenstände von Weltkriegsschlachtfeldern zusammengeklaubt, jetzt aber will er an das ganz große Ding. Im Winter 2007/08 hatte er Bürgermeister Haustein von den Aufzeichnungen seines Vaters erzählt. Danach müssten Anfang 1945 am ehemaligen Güterbahnhof von Deutschneudorf zahlreiche Kisten mit wertvollem Inhalt vergraben worden sein. Bürgermeister Haustein veranlasste daraufhin am Bahnhof die große Suche, die intensiv von den Medien verfolgt wurde.

 

Und tatsächlich schienen die Schatzsucher im Februar 2008 fündig geworden zu sein. Christian Hanisch glaubte fest an den Erfolg: "Hier unten ist ein Hohlraum und es sind geometrische Figuren zu sehen, vermutlich Goldbarren!" Doch trotz allen Suchens fand er nichts im harten Erzgebirgsfels. Christian Hanisch lässt sich nicht entmutigen, bohrt unbeirrt auf eigene Faust weiter, auch ohne Bürgermeister Haustein.

 

Was ist dran am Goldrausch in Deutschneudorf? Ein Fernsehteam begleitet wochenlang die Schatzsucher mit der Kamera und findet Erstaunliches.

+
+
+